Elisabeth und Reiner Genth vom TSV Gronau waren

beim ISSF-Weltcup der Sportschützen in München

Elisabeth und Reiner Genth haben beim Weltcup der Sportschützen (ISSF-Weltcup) auf der Olympia-Schießanlage von 1972 in München, Garching-Hochbrück, als Mitarbeiter mitgewirkt. Der diesjährige Weltcup, zwischen Olympia und Weltmeisterschaften, war dieses Mal etwas kleiner ausgelegt. Vor 16 Jahren fing alles an: Damals waren die beiden bei den Weltmeisterschaften als Volunteers dabei. In den vergangenen Jahren – so war es auch in diesem Jahr – hatten sie die Aufgabe, die Mitarbeiter zu versorgen. Dabei mussten rund 95 Mitarbeiter und 18 Personen der nationalen und internationalen Jury, 10 Mitarbeiter des OK sowie 2 Doping-Kontrolleure der WADA versorgt werden. Beim diesjährigen Weltcup, der vom 24. bis 31. Mai 2026 stattfand, waren 630 Sportler aus 85 Ländern bei 1420 Starts aus allen Kontinenten dabei. Am Start waren wiederum viele Olympiasieger und Weltmeister der vergangenen Jahre. Es gab spannende Wettkämpfe und interessante Finalschießen, alle Finals konnten sie live miterleben.

Es hat wiederum sehr viel Spaß gemacht. Die seit der WM 2010 und den darauffolgenden Weltcups geschlossenen Freundschaften wurden vertieft und viele neue gewonnen. Ob Sportler oder Funktionäre, ob Betreuer, ob Jury oder Doping-Kontrolleure – das Miteinander was sehr kameradschaftlich und locker.

Die Genths freuen sich schon auf den nächsten Weltcup anno 2027, zu dem sie hoffentlich wieder eingeladen werden. Das Datum ist im Terminkalender bereits fest eingeplant.

Das Bild zeigt die beiden mit der Siegerin des Wettbewerbs – 25 m Pistole Frauen – der 21 jährigen Inderin Esha Singh, die mit 43 Hits (Treffer bei 50 Schuss) mit einem neuen Weltrekord siegte.

Wie nah die Weltspitze zusammengerückt ist, sieht man beim Wettbewerb 10 m Luftgewehr der Frauen. In der Qualifikation, bei der 146 Teilnehmerinnen am Start waren, gab es sehr beachtliche Ergebnisse:  Hier setzte sich die Chinesin WANG Zifei mit 637,1 Ringen vor der Koreanerin BAN Hyojin (635,5 Ringe) und und der Inderin PADEKAR Saksi (635,1 Ringe) durch. Die Durchschnitts-Ringzahl der Siegerin der Qualifikation betrug 10,61. Selbst mit 10,5 Ringen im Schnitt lag man bei einem Ergebnis von 630 Ringen nur auf Platz 30!  Im Finale einen Tag später setzte sich dann die Serbin Andelija Stevanovic mit 252,3 Ringen (Schnitt 10,51) vor der Japanerin Misaki Nobata (252,0) und der Siegerin der Quali Wang Zifei aus China (231,1/2 Schüsse weniger) durch.

Auf Platz 2 kam die Deutsche Doreen Vennekamp mit 38 Hits vor der Bulgarin Minchewa Miroslawa mit 31 Hits.