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  TSV Gronau - Satzung
 
   

Turn- und Sportverein Gronau 1911 e.V.

Satzung


Beschluss in der Jahreshauptversammlung vom 14. März 1997


                          
Übersicht


          § 1           Name, Sitz, Geschäftsjahr

          § 2           Zweck

          § 3           Mittelverwendung und Begünstigungsverbot

          § 4           Zugehörigkeit zum Württembergischen Landessportbund e.V.

          § 5           Mitgliedschaft, Rechte und Pflichten der Mitglieder

          § 6           Ende der Mitgliedschaft

          § 7           Organe

          § 8           Die Hauptversammlung

          § 9           Der Vorstand

          § 10         Der Ausschuss

          § 11         Ordnungen

          § 12         Abteilungen

          § 13         Kassenprüfer

          § 14         Auflösung des Vereins

 

 

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Turn- und Sportverein Gronau 1911 e.V.“. Die Vereinsfarben sind rot-weiß.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Oberstenfeld (Gronau) und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Marbach/Neckar eingetragen.

(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 bis 68 AO) in der jeweils gültigen Fassung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Der Verein dient der Förderung und Pflege des Sports, der Kunst und Kultur. Die Verfolgung parteipolitischer, konfessioneller oder rassistischer Ziele und Absichten sind ausgeschlossen.

 

§ 3 Mittelverwendung und Begünstigungsverbot

(1) Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(2) Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anteil am Vereinsvermögen.

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütung begünstigt werden.

 

§ 4 Zugehörigkeit zum Württembergischen Landessportbund e.V.

(1) Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes e.V. in Stuttgart.

(2) Der Verein unterwirft sich dessen Satzungen und Ordnungen (Rechts-, Spiel-, Disziplinar- und Amateurordnungen) und seiner Mitgliedsverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden. An diese Regelungen sind auch die Vereinsmitglieder gebunden.

 

§ 5 Mitgliedschaft, Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Der Verein besteht aus
- ordentlichen Mitgliedern sowie Ehrenmitgliedern (natürliche Personen)
- außerordentlichen Mitgliedern (juristische Personen und nichtrechtsfähige Vereine)

(2) Jedes volljährige ordentliche Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts an Hauptversammlungen teilzunehmen.

(3) Die außerordentlichen Mitglieder sind berechtigt, nach Maßgabe der vom Vorstand gefassten Beschlüsse bestimmte Einrichtungen des Vereins zu benutzen. Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und kein aktives und passives Wahlrecht. Es steht ihnen das Recht zu, an der Hauptversammlung teilzunehmen.

(4) Personen vor Erreichen der Volljährigkeit werden im Verein als Jugendmitglieder geführt. Deren Aufnahmeantrag ist durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen. Rechte und Pflichten der Jugendmitglieder sind in einer Jugendordnung geregelt.

(5) Der schriftliche Antrag auf Aufnahme in den Verein ist an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme beschließt. Eine Ablehnung ist schriftlich mitzuteilen und auf Verlangen zu begründen.

(6) Der Verein kann langjährige oder verdiente Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernennen.

(7) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Der Jahresbeitrag und die Zahlungsfälligkeit werden durch die Hauptversammlung festgesetzt. Abteilungen des Vereins können zusätzliche Beiträge erheben.

 

§ 6 Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(2) Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres. Bei Minderjährigen wird der Austritt durch die gesetzlichen Vertreter erklärt.

(3) Ein Ausschluss durch den Verein kann erfolgen, wenn das Mitglied
- die Bestimmungen der Satzung und Ordnungen verletzt und grob gegen die Vereinsinteressen verstößt
- die Anordnungen oder Beschlüsse der Vereinsorgane nicht befolgt
- mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge gegenüber dem Verein nach zweimaligem Mahnen noch immer im Rückstand ist.

(4) Gegen den Beschluss des Vorstandes kann binnen einer Frist von einem Monat nach Zugang der Ausschlusserklärung Einspruch in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung eingelegt werden. Bis zur Entscheidung der Hauptversammlung ruhen die Rechte des Mitglieds.

(5) Die außerordentliche Mitgliedschaft endet mit einer zwischen dem außerordentlichen Mitglied und dem Verein getroffenen Vereinbarung oder durch Beschluss der Hauptversammlung.

 

§ 7 Organe

(1) Organe des Vereins sind
- die Hauptversammlung
- der Vorstand
- der Ausschuss

 

§ 8 Die Hauptversammlung

(1) Die Hauptversammlung findet einmal jährlich im 1. Quartal statt.

(2) Die Hauptversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter mit einer Frist von mindestens einer Woche unter Angabe der Tagesordnung im Mitteilungsblatt der Gemeinde Oberstenfeld bekannt gegeben. Jedes ordentliche Mitglied kann bis zum 5. Tage vor der Hauptversammlung Anträge zur Tagesordnung beim 1. Vorsitzenden stellen.

(3) Der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter leiten die Versammlung.

(4) Die Aufgaben der Hauptversammlung sind
- die Entgegennahme des Jahresberichtes von Vorstand, Hauptkassier und Kassenprüfer
- die Wahl und Entlastung des Vorstandes
- die Bestätigung und Wahl der Ausschussmitglieder
Bestätigung der gewählten Abteilungsleiter(innen) sowie Wahl von 6 weiteren ordentlichen Mitgliedern
- die Wahl der Kassenprüfer
- die Beratung und der Beschluss über gestellte Anträge
- die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und deren Zahlungsfälligkeit
- die Entscheidung über die Berufung eines ausgeschlossenen ordentlichen Mitgliedes
- die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins.

(5) Bei der Abstimmung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Die Stimmabgabe kann nur persönlich erfolgen; eine Übertragung an andere Personen ist ausgeschlossen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Die Abstimmungen werden schriftlich und geheim durchgeführt. Es kann auch durch Handzeichen abgestimmt werden, wenn kein stimmberechtigtes Mitglied widerspricht.

(6) Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen gefasst. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit. Für die Änderung des Vereinszwecks oder die Auflösung des Vereins ist die Zustimmung aller gültigen Stimmen der anwesenden ordentlichen Mitglieder erforderlich.

(7) Über die Beschlüsse der Hauptversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von einem der beiden Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

(8) Eine außerordentliche Hauptversammlung ist einzuberufen, wenn 1/3 der Mitglieder dies verlangen oder wenn sie der Vorstand für erforderlich hält.

 

§ 9 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus
- dem 1. Vorsitzenden
- seinem Stellvertreter
- dem Hauptkassier
- dem Schriftführer
- dem Jugendleiter

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand im Sinne des BGB, nämlich vom 1. und 2. Vorsitzenden und zwar durch jeden allein vertreten. Im Innenverhältnis übt der 2. Vorsitzende sein Amt nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden aus.

(3) Dem Vorstand obliegen die Leitung des Vereins und die Verwaltung des Vereinsvermögens.

(4) Die Vorstandsmitglieder sind zugleich auch Mitglied im Verein. Die Vorstandstätigkeit ist ehrenamtlich.

(5) Der Vorstand wird auf 2 Jahre gewählt, und zwar so, dass im ersten Jahr der Vorsitzende, der Hauptkassier und der Jugendleiter und im zweiten Jahr der 2. Vorsitzende und der Schriftführer zur Wahl stehen. Sie bleiben bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt.

(6) Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden den Ausschlag, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Über die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das von einem der beiden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

(7) Scheidet der 1. oder 2. Vorsitzende vorzeitig, z.B. durch Rücktritt oder Tod aus, ist eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen. Mit dem Austritt aus dem Verein endet auch das Amt als Vorstand.

 

§ 10 Der Ausschuss

(1) Der Ausschuss besteht aus
- dem Vorstand
- den Leitern der Abteilungen
- 6 weiteren von der Hauptversammlung für 2 Jahre gewählten ordentlichen Mitgliedern des Vereins
- dem Jugendsprecher

(2) Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden oder die des Versammlungsleiters den Ausschlag. Über die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das von einem der beiden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

(3) Aufgaben des Ausschusses sind
- die Beschlussfassung über Ordnungen des Vereins
- die Entscheidung über neue Abteilungen des Vereins
- die Entscheidung über Auflösung von Abteilungen des Vereins im Einvernehmen mit der betroffenen Abteilung
- Wahrnehmung der durch die Hauptversammlung zugewiesenen Aufgaben
- die Beschlussfassung über gemeinsame Veranstaltungen geselliger und sportlicher Art.

(4) Sitzungen sind mindestens einmal im Jahr durchzuführen. Einladungen hierzu, mit Angabe der Tagesordnung, spricht der Vorstand aus.

 

§ 11 Ordnungen

(1) Der Verein kann zur Erledigung seiner Aufgaben Ordnungen erlassen.

 

§ 12 Abteilungen

(1) Für die im Verein betriebenen Sportarten oder für Interessengruppierungen bei Kunst und Kultur können Abteilungen gebildet werden, über die der Ausschuss beschließt.

(2) Aus den ordentlichen Mitgliedern einer Abteilungsversammlung wird für 2 Jahre ein Leiter(in) gewählt, der zusammen mit seinem Stellvertreter, dem Kassenwart, dem Jugendvertreter diese Abteilung leitet. Die Wahl der Abteilungsleiter ist von der Hauptversammlung zu bestätigen. Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich.

(3) Die Abteilungen verwalten die ihnen zufließenden Mittel im Rahmen der Finanzordnung. In dieser Ordnung ist auch die Höhe der Verfügungen festgelegt. Die Gelder (Bestand, Einnahmen und Ausgaben) sind in Kassen zu führen und nach den Grundsätzen der kaufmännischen Buchführung zu verbuchen. Dem Vorstand ist ein Kassenbericht vorzulegen. Die Kassenführung kann jederzeit von Mitgliedern des Vorstands geprüft werden. Das Vermögen der Abteilungen ist Eigentum des Vereins. Verbindlichkeiten dürfen nicht eingegangen werden.

(4) Die Abteilungsversammlungen sind berechtigt, nach Abstimmung mit dem Ausschuss, eigene Beiträge zu beschließen.

 

§ 13 Kassenprüfer

(1) Die Hauptversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder mindestens 2 Kassenprüfer, die weder dem Vorstand noch dem Ausschuss angehören dürfen. Die Kassenprüfer werden für 2 Jahre gewählt.

(2) Die Kassenprüfer üben ihr Amt gewissenhaft aus und prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung des Vereins, die Kassenführung der Abteilungen sowie sonstiger Kassen sachlich und rechnerisch und bestätigen dies durch ihre Unterschrift. Der Hauptversammlung ist hierüber ein Bericht vorzulegen.

(3) Vorgefundene Mängel sind zuvor dem Vorstand zu berichten.

(4) Die Kassenprüfer beantragen in der Hauptversammlung bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte, die Entlastung.

(5) Einzelheiten der Kassenprüfung regelt die Finanzordnung.

 

§ 14 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist. Den Auflösungsbeschluss müssen alle anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder annehmen.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Oberstenfeld, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sportes, der Kunst und Kultur im Teilort Gronau der Gemeinde zu verwenden hat.


Ergänzungen und Abänderungen

auf Beschluss der Jahreshauptversammlung des Vereins vom 19. März 2010 wegen der Gründung der SG Bottwartal und im Zusammenhang mit der Entlohnung von ehremamtlich Tätigen:

  

a) Gründung SG Bottwartal Sport und Spiel GmbH

b) Satzungsänderungen im Zusammenhang mit der GmbH-Gründung

- An § 2 Abs. 3 wird ein zweiter Satz angehängt wie folgt:

Der Verein kann sich an Gesellschaften beteiligen, sofern dies zur Förderung des Vereinszwecks dienlich ist und soweit sichergestellt ist, dass durch diese Beteiligung die Gemeinnützigkeit des Vereins nicht berührt wird.

 

- An  § 7 wird ein zweiter Absatz angehängt wie folgt:

 Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der Vertretung beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Werden diese Personen von Dritten zur Haftung herangezogen, ohne dass Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatzaufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf Freistellung von Ansprüchen Dritter.

 

c) Satzungsänderung zur Möglichkeit der Entlohnung von ehrenamtlich Tätigen

In § 3 der Satzung wird ein 4. Absatz eingefügt wie folgt:

 (4) Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereines sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die ihnen entstehenden Auslagen und Kosten werden ersetzt. Der Ausschuss kann im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten für die Ausübung von Vereinsämtern eine angemessene Aufwandsentschädigung im Sinne von § 3 Nr. 26a EStG beschließen.

 

 

 

 


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